Allgemeine Energiespartips

Allgemeine
Energiespartips

Energie sparen kann man auch "lernen"! Wenn Sie nur einige von diesen Ratschlägen befolgen, werden Sie über Ihre nächsten Energiekosten-Abrechnungen staunen. Tun Sie was für unsere Umwelt und für Ihren Geldbeutel. Bei Strom, Gas, Wasser, Öl, so wie verwertbaren Müll richtig entsorgen und vieles mehr...

Themen:

Strom sparen

Heizkosten senken

Wasserverbrauch minimieren

Auf überteuerten Kraftstoff verzichten

Von Anfang an Müll vermeiden


Strom sparen

Installieren Sie für Ihre Flurlichtsteuerung einen Bewegungsmelder - das Licht schaltet sich automatisch nur im Bedarfsfall an!

Tauschen Sie Ihre herkömmlichen, "stromfressende" Leuchtmittel in LED (Licht emittierende Diode) um - Sie werden erstaunt sein, wenn Sie den Preisunterschied bei Ihrer Jahresabrechnung sehen!

Lassen Sie Ihre Geräte nicht im Standby-Modus arbeiten - das kostet unnötig Geld! Gerade Fernseher, DVD-Player, Stereo-Anlagen, Drucker, Bildschirme verbrauchen auch dann Strom, wenn sie ausgeschaltet sind. Verwenden Sie eine Steckdosenleiste, damit lassen sich die Geräte besonders leicht abstellen und es ist für Sie die bequemere Variante.

Sie wollen sich einen neuen PC kaufen? Dann achten Sie hier bitte darauf, dass dieser mit der sogenannten "grünen Informationstechnologie" ausgestattet ist!

Sie müssen Ihre Wäsche nicht grundsätzlich mit 60 Grad waschen, denn Dank der modernen Waschmittel ist es heute ausreichend, wenn Sie Ihre Wäsche nur mit 40 Grad waschen. Ihre Wäsche wird trotzdem sauber und Sie sparen viel Strom, Wasser und Geld! Außerdem tragen Sie so einen großen Teil zum Umwelt- und Klimaschutz bei.

Auch sollten Sie die Füllmenge der Waschmaschine beachten - waschen Sie nur dann, wenn die Maschine voll beladen ist. Bei leicht verschmutzter Wäsche wählen Sie bitte eine niedrigere Temperatur und/oder das Energie-Sparprogramm!

Dosieren Sie das Waschmittel richtig - eine Überdosierung verbessert das Waschergebnis nicht - belastet aber die Umwelt um so mehr!

Achten Sie beim Kauf neuer Geräte, wie Kühlschrank, Herd, Spülmaschine, Waschmaschine oder Wäschetrockner auf die Effizienz des Stromverbrauchs. Mit einem neuen Kühlschrank verbraten Sie bis zu 75 % weniger Strom als mit einem "Oldie". Beim Kauf einer neuen Waschmaschine sollten Sie darauf achten, dass diese über einen Warmwasseranschluss verfügt. Auch können Sie hierfür das Wasser aus Solaranlagen verwenden - soweit vorhanden! Das gilt auch für die Spülmaschine. Hier sollten Sie grundsätzlich das "Vorspülen" vermeiden!

Verzichten Sie nach Möglichkeit auf Ihren "energiefressenden" Wäschetrockner - trocknen Sie Ihre Wäsche an der Luft, das ist die umweltfreundlichere Variante. Je besser Ihre Wäsche geschleudert ist, desto weniger Energie benötigt Ihr Wäschetrockner. Eine energiesparende Alternative zum Wäschetrockner ist ein "Trockenschrank"!

Investieren Sie in einen Induktionsherd - das spart Energie, Geld und Zeit. Töpfe und Pfannen sollten mit der Größe der Kochplatte übereinstimmen. Auch sollten Sie darauf achten, dass die Böden eben sind! Alternativ können Sie einen Gasherd verwenden - das ist wesentlich umweltfreundlicher und es werden nur ca. 34 % der eingesetzen Energie in Strom umgewandelt.

Schalten Sie Ihre Herdplatten möglichst früh zurück, oder aber, wenn möglich ganz aus! Sie können so bis zu 40 % Energie einsparen!

Reinigen Sie Ihren Backofen von Hand - Sie sparen ca. 6 KWh an Energie! Verzichten Sie auf das unnötige Vorheizen. Nutzen Sie statt dessen lieber die Heißluft/Umluftfunktion. Auch hier können Sie zusätzlich Energie einsparen, indem Sie den Backofen rechtzeitig ausschalten um dann die Restwärme zu nutzen!

Ihren Kühlschrank sollten Sie auf keinen Fall neben dem Herd, der Heizung oder womöglich auf dem Balkon platzieren! Er benötigt sonst zusätzlich unnötige Energie, die Sie teuer bezahlen müssen! Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Kühlschrank regelmäig abtauen. Stellen Sie nur abgekühlte Lebensmittel in Ihren Kühlschrank!

Stellen Sie Ihren Kühlschrank richtig ein - 7 Grad Celsius sind vollkommen ausreichend! Sie können die Temperatur mittels eines Thermometers messen. So sparen Sie ca. 8 % Strom.

Benutzen Sie einen Schnellkochtopf - das spart Zeit und Strom. Wenn Sie keinen Schnellkochtopf besitzen, reicht es vollkommen aus, wenn Sie beim Garen von Kartoffeln oder Gemüse nur 1 Tasse Wasser verwenden und den Deckel verschlossen halten - dann erreichen Sie den selben Effekt!

Senken Sie Ihre Energiekosten indem Sie entweder den Stromtarif oder sogar den Stromanbieter wechseln.

Heizkosten senken!
Setzen Sie auf erneuerbare Energien

Heizen Sie effizient - verzichten Sie auf konventionelle Gas- oder Ölheizungen!

Wärme und Heizenergie können Sie einsparen, wenn Sie richtig lüften! Anstatt Ihre Fenster dauerhaft gekippt zu haben, sollten Sie lieber täglich kurz auf Durchzug lüften. Gardinen und Rollläden schützen in der Nacht vor Wärmeverlust.

Montieren Sie an Ihren Heizkörpern zeitregelbare Thermostate - Sie heizen nur noch dann, wenn Sie es wollen. Entlüften Sie regelmäßig Ihre Heizkörper!

Achten Sie darauf, dass NICHTS vor Ihren Heizkörpern steht, dann kann die Wärme besser zirkulieren und Sie sparen wieder Geld und Energie.

Ist Ihre Wohnungstür undicht? Oder Ihre Fenster? Verschenken Sie nicht die teuer bezahlte Wärmezufuhr - dichten Sie Türen und Fenster ab!

Senken Sie Ihre Heizkosten durch eine optimale und angenehme Raumtemperatur von ca. 20 Grad tagsüber, nachts sollten Sie die Temperatur um 4 Grad absenken. Halten Sie am Tag die Türen zwischen warmen und kühlen Räumen geschlossen.

Regeln Sie beim Verlassen der Wohnung die Heizung einfach runter.

Lassen Sie Ihre vorhandene Heizungsanlage von einem Fachmann checken - so können energievergeudende Schwachstellen im gesamten Heizungssystem aufgedeckt werden. Bereits eine kleine Optimierung kann hier beachtliche Sparerfolge bringen.

Tauschen Sie Ihre veraltete Heizungsanlage und Ihre Fenster aus - so können Sie Ihre Heizkosten drastisch senken!

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Wenn Sie über einen Kaminofen verfügen, dann beheizen Sie diesen doch einfach mit Holzpellets. Um Holzpellets zu gewinnen müssen nicht extra Bäume "geschlagen" werden, denn Holzpellets entstehen aus Sägespänen und Sägemehl. Auch ist die CO²-Bilanz ausgeglichen, da Pellets zu 100 % aus naturbelassenem Holz bestehen. Die Umwelt wird nicht belastet, da nur so viel CO² abgegeben wird, wie der Baum während seines Wachstums aufgenommen hat. Sie benötigen kein Brennstofflager und es fällt nur minimal Asche an.

Ein weiterer Vorteil wenn Sie sich für diese Heizmethode entscheiden ist der, dass Sie eine staatliche Förderung erhalten, denn Sie tun etwas für die Umwelt! Pellets kosten pro Tonne gerade mal 180,00 EURO, sie sparen 40 bis 45 % im Vergleich zu Öl oder Gas. Oder anders ausgedrückt: Für nur rund 800,00 EURO (Pellets) statt 2.400,00 EURO (Öl) heizen Sie ein ganzen Jahr lang.

Lassen Sie Ihr Brauchwasser alternativ von der Sonne erwärmen - durch Röhrenkollektoren! Diese sind zwar teurer als Flachkollektoren, aber ca. 10 bis 30 % effizienter.

Der Landkreis Fürstenfeldbruck (Bayern) hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis 2030 ist geplant, sich vollständig aus erneuerbaren Energien zu versorgen! Für die Installation von über 600 Solaranlagen zur Warmwasserbereitung wurde der Landkreis 1999 mit dem deutschen und europäischen Solarpreis ausgezeichnet!

Wasserverbrauch minimieren

Dämmen Sie Ihre Warmwasserleitungen im Keller, denn wenn Heizungsrohre durch kalte Räume laufen kühlen sie aus und es entsteht zwangsläufig ein Wärmeverlust. Lassen Sie das teuer bezahlte Wasser nicht einfach "den Bach runter laufen" - wenn Sie z.B. kaltes Wasser benötigen, es aber bis zu 5 Minuten dauert, bis das warme Wasser abgekühlt aus der Leitung sprudelt, fangen Sie dieses in einem Eimer auf. Sie können damit Ihre Blumen gießen, die es Ihnen danken werden.

Wenn Sie einen Garten haben, dann wird es höchste Zeit, das Regenwasser sinnvoll zu nutzen - bewässern Sie Ihren Garten damit!

Verzichten Sie nach Möglichkeit auf das "Vollbad" - Duschen Sie statt dessen. Für ein "Vollbad" verbraten Sie 3 x mehr Wasser als wenn Sie Duschen. Stellen Sie beim Duschen während des "einseifen" das Wasser ab, auch wenn Sie es als unangenehm empfingen! Für das "Abwasser" werden Sie zusätzlich zur Kasse gebeten und die Klärung des Abwassers ist zudem auch noch energieaufwändig.

Kaufen Sie sich einen Toilettenkasten mit "Spartaste" - Sie verringern dadurch Ihren Wasserverbrauch enorm! Ein herkömmlicher Spülkasten verbraucht wesentlich mehr Wasser, auch wenn es gar nicht nötig ist!

Wenn Sie nicht auf Ihren Kondenswäschetrockner verzichten wollen, dann nutzen Sie doch bitte das Kondenswasser für Ihr Dampfbügeleisen.

Vermeiden Sie tropfende Wasserhähne! Verwenden Sie Duschköpfe und Armaturen mit Sparfunktion - Sie werden trotzdem sauber!

Beim Duschen Wasser und Geld sparen!


Auf überteuerten Kraftstoff verzichten

Steigen Sie wann immer möglich auf's RAD um oder gehen Sie zu FUSS! Das schont sowohl Ihren Geldbeutel, als auch die Umwelt und außerdem ist es gesund.

Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, komplett auf das Auto zu verzichten? Nein? Warum nicht? Es ist gar nicht so schwer, wie viele denken! Nutzen Sie stattdessen die öffentlichen Verkehrsmittel. Vorteil: Sie haben keinen Stress und müssen sich nicht über die anderen Autofahrer aufregen und Sie sparen eine Menge Geld! Nachteil: Sie benötigen mehr Zeit um von A nach B zu gelangen und Sie müssen auf die Bequemlichkeit verzichten. Aber, glauben Sie mir, es lohnt sich - ich verzichte gerne auf das Auto. Allein schon wegen den hohen Spritpreisen, aber auch deshalb, weil dies mein kleiner Teil zum Klimaschutz ist.

Bilden Sie doch alternativ eine Fahrgemeinschaft!

Die Franzosen beispielsweise setzen wieder auf die gute alte Pferdestärke - zum Altglassammeln nutzen die Stadtwerke in mehr als 70 französischen Städten die traditionellen Fuhrwerke - eine super Idee und ein Beitrag zum Klimaschutz!

Kaufen Sie mehr heimische Produkte ein, das spart lange und aufwändige Transportkosten!

Versuchen Sie, von Anfang an Müll zu vermeiden

Achten Sie bereits beim Einkauf darauf, den "Müllberg" möglichst gering zu halten. Verzichten Sie auf Waren, die von Plastik/Kunststoff umhüllt ist. Vermeiden Sie den Kauf von Einweg-Plastikprodukten. Wenn das unumgänglich ist, sollten Sie aber zumindest dafür sorgen, dass der Müll richtig entsorgt wird. Bei der Müllverbrennung von Kunststoff wird Kohlendioxid freigesetzt, welches zwangsläufig in die Atmosphäre gelangt. Auch wird zur Herstellung von Kunststoff sehr viel Energie benötigt! Unterstützen Sie das nicht!

Als Gartenbesitzer sollten Sie unbedingt Ihren Biomüll in Kompost umwandeln!